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Niederlage gegen Döbeln

Nicht in Bestbesetzung liefen die Gäste aus Döbeln auf und in den Magdeburger Reihen kehrte Eric Geue nach seiner Verletzungspause zurück. Allerdings musste man auf Jan Reinhard und Christoph Karnop verzichten.

Das Spiel gestaltete sich durchaus anspruchsvoll mit Chancen auf beiden Seiten zu Beginn. Immer wieder lief der Ball rauf und runter und bis zur 7. Spielminute fand der Ball nicht den Weg ins Tor, obwohl auch die Tigers sehr gute Chancen hatten. Den Torreigen eröffneten dann aber doch die Gäste und standesgemäß durch den Topscorer der 2. Bundesliga Rico Haase.

Danach war der Knoten auf Döbelner Seite sichtlich geplatzt und es fiel ihnen nun deutlich einfacher den Ball ins Tor von Gunnar Sauer unterzubringen. Bis zur Drittelpause gelang das ihnen noch vier Mal und so ging es mit 0:5 in die Pause. Das Ergebnis hätte bis dahin durchaus knapper sein können, wenn die Magdeburger ihre Chancen besser genutzt hätten.

Zweites Drittel, gleiches Spiel. Die Döbelner versuchten über sicheres Kombinationsspiel zum Torerfolg zu kommen und die Magdeburger starteten immer wieder gefährliche Konter. Doch weiterhin konnten sich nur die Spieler des UHC über Tore freuen. Nach 34 Minuten stand es 0:10 doch in der 36. Spielminute erzielten die Hausherren endlich den mehr als verdienten Ehrentreffer. Abraham Lara konnte eine Vorlage von Benjamin Ehrhardt zum 1:10 nutzen.
Vor der Schlusssirene des zweiten Drittels erzielten die Döbelner aber noch ihren 11. Treffer und so ging es mit 1:11 in das letzte Drittel.

Der UHC ließ nun vermehrt die Jugendspieler ran und die Magdeburger versuchten etwas früher die Angriffer der Gäste zu stören und wollten mehr Druck aufbauen. Dies machte sich auch durchaus bezahlt, dennoch erzielten die Sachsen noch vier weitere Tore, davon zwei in Überzahl, und den Hausherren war kein weiteres Tor vergönnt.

Ein sehenswertes Spiel ging absolut gerechtfertigt 1:15 aus. Auf beiden Seiten hätten mehr Tore fallen können und auch die Magdeburger waren mit ihrer Leistung am Ende zufrieden. Man konnte zeigen, dass das Ergebnis vom Hinspiel eine absolute Ausnahme darstellt und man sich ständig weiterentwickelt.

Dennoch ist man nun wieder Tabellenletzter denn der UHC Sparkasse Weißenfels II konnte das Spiel gegen Halle überraschend gewinnen und stehen somit wieder vor den Magdeburgern. Doch die Tigers bekommen noch die Chance dies zu ändern. Am nächsten Samstag kommt es zum direkten Duell!

Heimspiel gegen UHC Döbeln

An das Hinspiel werden sich alle Spieler, vor allem Goalie Gunnar Sauer, noch mit einigen Kopfschmerzen erinnern.

Mit 31:1 wurde man nach Hause geschickt – eine historische Niederlage. Letztendlich ist dieses Ergebnis aber bedeutungslos, denn Punkte gegen Döbeln hatte man sich ohnehin nicht ausgerechnet.

Gleiches gilt auch für den Samstag. Ein Unentschieden oder gar Sieg würde ein Erdbeben im Floorballland bedeuten, aber dennoch sind die Tigers hoch motiviert. Natürlich möchte man sich besser verkaufen als im Hinspiel und das Ergebnis knapper und ausgeglichener gestalten.

"Wir hoffen, dass wir uns ähnlich gut verkaufen können, wie gegen Dresden. Auch gegen sie hatten wir im Hinspiel auswärts noch deutlich verloren und das Rückspiel gestaltete sich schon bedeutend ausgeglichener." so Marco Gipser vor dem Spiel.

Zugute könnte den Hausherren auch die Tatsache kommen, dass Döbeln bereits für die Play-Offs qualifiziert ist. Sie können die letzten zwei Ligaspiele zum Auslaufen nutzen und sich für die Entscheidungsspiele einspielen.

Doch egal wie, wird man ein attraktives Spiel zu sehen bekommen, das alles bietet was man von Floorball erwartet. Der Außenseiter gegen den Favoriten. Spielerische Klasse gegen aufopferungsvollen Kampf. Und Tore werden sicherlich auch manche zu sehen sein.

Also lohnt es sich für die Fans der Floorball Tigers wieder in die Sporthalle des Werner-von-Siemens Gymnasiums (Stendaler Straße 13) zu kommen und das Team bei ihrem vorletzten Heimspiel der Saison zu unterstützen.

Wie gewohnt erfolgt der Anpfiff um 18.30 Uhr und für ausreichend Verpflegung wird auch wieder gesorgt sein.

Niederlage in Grimma

Leicht ersatzgeschwächt musste man die Reise nach Grimma antreten. Stürmer Eric Geue musste aufgrund von Rückenproblemen passen. Zudem musste man sogar auf Coach Marco Gipser verzichten, da er zeitgleich den Tigers Nachwuchs in Harzgerode betreuen musste. Somit versuchten Mannschaftskapitän Christian Samtleben und „Allround-Notnagel“ Sven Lemme, der ehemalige Goalie der Magdeburger, diese Lücke zu füllen.

Der Start in das Spiel gestaltete sich sehr behäbig. Aus einer sicheren Defensive heraus versuchten die Magdeburger zu Kontern zu kommen, doch dies scheiterte vorerst, da man nicht richtig in die Zweikämpfe kam und den Hausherren zu viele Spielräume bot. Dies nutzten diese sofort aus und kamen nach 90 Sekunden zum ersten Tor.
Dies war dann aber auch der Weckruf für die Magdeburger und man fand den nötigen Ehrgeiz, um in diesem Spiel zu bestehen.
In der Folge waren Großchancen auf beiden Seiten Mangelware. Die Tigers gingen mit eigenem Ballbesitz oft zu fahrlässig um und so kam man selten gefährlich vor das Tor.

Doch in der 15. Spielminute kam man durch eine Freischlagvariante wieder zurück ins Spiel. Sebastian Klemm legte den Ball auf Eric Schöwe ab und dieser hämmerte ihn ins gegnerische Gehäuse.
In der 18. Spielminute fast die gleiche Freischlagposition wieder. Dieses Mal spielte Mannschaftskapitän Christian Samtleben den Ball auf Danny Bartholome und auch sein Schuss fand den Ball ins Tor zur 1:2 Führung. Sogar das 1:3 hätte noch vor Pausenpfiff fallen können, aber ein schön herausgespielter Angriff, den Klemm mit einem fulminanten Schuss abschloss, scheiterte am Pfosten.

So ging man mit der 1:2 Führung in das zweite Drittel.
Dieses verschliefen die Tigers dann komplett. Man verlor den eigenen Spielrhythmus und fand nicht zurück ins Spiel. Bälle, die man sich gut erkämpfte, wurden fahrlässig wieder hergeschenkt und so machte man es den Wikingern recht einfach zum Abschluss zu kommen. Obwohl Goalie Gunnar Sauer noch einige Male gut parieren konnte, musste er drei Mal hinter sich greifen. Selbst zwei Überzahlsituationen im zweiten Drittel konnten die Magdeburger nicht wirklich nutzen und so ging man mit dem 4:2 ins letzte Drittel.

In diesem fanden die Magdeburger endlich wieder zurück ins Spiel. Die Zweikämpfe wurden wieder besser angenommen und man erspielte sich wieder einige Chancen. In der 45. Spielminute erzielte Samtleben dann auch den Anschlusstreffer und ließ die Magdeburger wieder hoffen.
Es folgten Chancen auf beiden Seiten, doch der Ball fand den Weg nicht mehr ins Tor. Auch eine erneute Überzahl fünf Minuten vor Ende des Spiels konnte wieder nicht genutzt werden und auch das Herausnehmen des Torhüters zugunsten eines sechsten Feldspielers brachte keinen Erfolg mehr.

Somit verloren die Floorball Tigers ihr letztes Auswärtsspiel in dieser Saison und verbleiben weiter auf dem vorletzten Tabellenplatz.
„Der Sieg für Grimma geht durchaus in Ordnung. Sie waren im Endeffekt die bessere Mannschaft und wussten unsere Fehler clever zu nutzen. Wir selbst machen uns durch technische Mängel das Leben oft selber schwer und agieren in entscheidenden Situationen noch zu hektisch.“ so Samtleben nach dem Spiel.

Nun folgen für die Magdeburger noch zwei Spiele. Am kommenden Samstag steht das Duell gegen den UHC Döbeln auf dem Programm. Ein Sieg ist reine Utopie aber man möchte sich dennoch deutlich besser verkaufen als im Hinspiel, wo man eine historische Niederlage einstecken musste. Am letzten Spieltag folgt dann ein echtes Finale. Da erwartet man dann auch in eigener Halle die Zweitvertretung des UHC Sparkasse Weißenfels und gegen eben jene gilt es den siebten Tabellenrang zu verteidigen.

Auswärtsspiel in Grimma

Klarer Favorit in diesem Spiel ist der Gastgeber. Dennoch sind die Floorball Tigers nicht chancenlos in diesem Spiel. Die Wikinger sind eine Mannschaft die schwer einzuschätzen ist. Mal überzeugen sie mit überragenden Leistungen und das andere Mal zittern sie sich zu sicher geglaubten Siegen.
So auch im Hinspiel, wo man knapp mit 5:7 verlor, aber sogar zwei Drittel gewinnen konnte und letztendlich an der Nervosität im ersten Drittel scheiterte, denn schließlich war es das erste Heimspiel in der 2. Bundesliga für die Floorball Tigers.

Seit dem ist viel Wasser die Elbe heruntergeflossen und man ist reifer und souveräner gewurden. Großen Kummer bereit zwar nach wie vor der eigene Torabschluss, aber auch daran hat man weiter hart gearbeitet.

Für das Spiel am Samstag steht Trainer Marco Gipser voraussichtlich nicht der komplete Kader zur Verfügung, da einige Spieler an Verletzungen laborieren. Ausgerechnet im Sturm stehen mit Eric Geue und Jan Reinhard zwei Spieler eventuell nicht zur Verfügung.

Dennoch wird man alles daran setzen, dass man ein spannendes Spiel liefert und mit etwas Glück (vor allem im Abschluss) ist auch eine Überraschung möglich.

Anpfiff ist am Samstag um 11:00 Uhr Seume-Sporthalle Grimma.

Unnötige Niederlage in Ingolstadt

Nach sechsstündiger Fahrt erreichte man endlich den Spielort und musste sich sofort ans Aufwärmen machen, denn ein Stau verhinderte eine kurze Ruhephase vor dem Spiel.

Pünktlich um 15:30 Uhr erfolgte der Anpfiff durch das Döbelner Schiedsrichtergespann, das im Laufe des Spiels eine gute Leistung bot und das Spiel rechtzeitig unter Kontrolle hatte. 

Das erste Drittel ist schnell erzählt. Die Magdeburger fanden nicht statt und ließen sich von den Ingolstädter überrollen. Man hatte dem Angriffsspiel nicht viel entgegenzusetzen. Zu behäbig und unkonzentriert agierte man und so stand es nach den ersten 20 Minuten bereits 3:0.

Auch das zweite Drittel begann nicht besser. Bis zur 29. Spielminute musste Goalie Gunnar Sauer, der einzige der Normalform bot an diesem Tag, noch zwei Mal hinter sich greifen und so lief man in den zweiten 30 Minuten einem 5:0 hinterher. Glücklicher Weise begann bei den Ingolstädtern schon die Kondition zu schwinden und die Tigers übernahmen somit das Spielgeschehen und Christoph Karnop konnte dies zum ersehnten ersten Treffer für die Elbestädter in der 30. Spielminute nutzen nachdem er von Abraham Lara bedient wurde. Doch statt nun eine Aufholjagd zu beginnen lies man auch noch das sechste Tor der Eisenbahner zu in der 31. Spielminute.

Ab diesem Zeitpunkt konnten die Ingolstädter nur noch selten Entlastungsangriffe starten, die Sauer aber stets abwehren konnte. Doch seine Vorderleute vermochten es nicht den Ball ins gegnerische Gehäuse zu befördern. Beste Chancen wurden am Fließband vergeben. Eric Geue konnte in der 37. Spielminute dann aber eine Vorlage von Jan Reinhard zum 6:2 nutzen und Geue war es auch, der 50 Sekunden vor Drittelpause das dritte Tor für die Magdeburger schoss und somit wieder Hoffnung weckte. Die Vorlage kam dieses Mal von Sebastian Klemm.

Sichtlich gewillt das Spiel noch zu drehen, betraten die Tigers das Spielfeld und das letzte Drittel begann dann auch optimal. in der 43. Spielminute stocherte Abraham Lara den Ball ins Tor und verkürzte auf 6:4. Doch dann begann das leidige Thema Chancenverwertung von vorne. Großchancen, die eigentlich für zwei Spiele reichen, wurden fahrlässig vergeben. Ingolstadt fand im Spiel nach vorne garnicht mehr statt, doch der Ball wollte einfach nicht ins Tor. Mehrmals scheiterte man auch am Pfosten. Selbst ein Überzahl über fünf Minuten, nach einer Strafe gegen Ingolstadt, wurde zu keinem weiteren Tor genutzt. Im Gegenteil unterbrach es den Magdeburger Spielfluss komplett.

Somit musste man am Ende eine bittere Niederlage hinnehmen, die mehr als unnötig war. Man bot zwar keine gute Leistung, aber hatte genügend Chancen, um dennoch zu gewinnen und dies muss man im Abstiegskampf einfach nutzen. Man hat nun eine kurze Pause, um die Niederlage zu verdauen und an der eigenen Torgefährlichkeit zu arbeiten. Am 19.02. muss man zum nächsten schweren Auswärtsspiel nach Grimma reisen.