19. August 2010 ·
(sl)
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Herren, News
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Durch eine bunte Mischung von Teams aus verschiedenen Ligen ist der Wernigeröder Devils Cup eine interessante Station, um sich sowohl gegen potentiell schwächere und stärkere Gegner beweisen zu können.
Nach dem Testspiel am vergangenen Mittwoch gegen SC DHfk Leipzig, wo man klar unterlegen war, warten am Samstag auch Mannschaften auf die Domstädter, gegen die man zeigen möchte, dass man in der Vorbereitung auf die Saison, auf dem richtigen Weg ist.
In der Gruppe warten mit dem SSV Dessau und Red Devils Wernigerode II zwei Mannschaften, die man gut kennt. Gegen die Wernigeröder hat man sich in den letzten Jahren in der Regionalliga immer packende Duelle geliefert und gegen Dessau hat man lange nicht mehr gespielt, nachdem sie sich vom Großfeldspielbetrieb zurückgezogen haben, aber man kennt ihre individuellen Stärken. Favorit in der Gruppe ist der TV Lilienthal, die seit einigen Jahren in der 2. Bundesliga West spielen und dort stets eine gute Rolle spielten. Dieses Spiel wird für die Magdeburger sicherlich eine echte Bewährungsprobe.
Trainer Gipser zu den Erwartungen: "Wichtig ist natürlich, dass wieder möglichst viele Spieler Spielpraxis sammeln können. Wenn wir einen guten Tag erwischen und die Mannschaft gut zusammenspielt, dann können wir auch die Guppenphase überstehen, aber dies ist zweitrangig. Die teilweise neuformierte Mannschaft muss sich weiter finden und soll dabei weiter zusammenwachsen."
Früh am Samstag beginnt die Reise für das Team, denn das erste Spiel, gegen Red Devils II, steht bereits um 10 Uhr auf dem Plan.
19. August 2010 ·
(cs)
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News, Spielbericht
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Das Spiel gegen die Leipziger sollte der erste Härtetest nach 4 Wochen intensiver Trainingsvorbereitung werden und das wurde es auch. Gespielt wurden 3 mal 20 Minuten in eigener Halle.
Das Spiel begann für die Magdeburger hektisch und unorganisiert. In den ersten 2 Minuten machten die Leipziger gleich klar warum sie in der Bundesliga spielen. Durch zwei gut vorgetragene Spielzüge kamen die Leipziger zu 2 schnellen Toren. In Folge dessen gestaltete sich die Partie ausgeglichener, wobei die Leipziger deutlich mehr Spielanteile hatten. Dennoch kamen die Magdeburger immer wieder zu gefährlichen Kontersituationen. So war es Neuzugang Eric Geue, der in der 9. Minute auf Vorlage von Christian Samtleben den 2:1 Anschlusstreffer erzielte. Davon alarmiert erhöhten die Leipziger den Druck auf die Magdeburger Verteidigung weiter und kamen zum verdienten 3:1. Eine Großzahl an ausgelassen Chancen auf Seiten von Leipzig vehinderte eine noch deutlichere Führung zu diesem Zeitpunkt und so ging es mit diesem Ergebniss in die erste Drittelpause.
Trainer Gipser wollte vor allem den Neuen Spielern viel Einsatzzeit geben, und so wurde munter durchrotiert.
Der Beginn des 2. Drittels gestaltete sich wie eine Kopie des Ersten. Die Leipziger kamen zu 2 schnellen Toren in deren Folge der Abstand jetzt auf 5:1 angewachsen war. Denoch gelang es den Magdeburgern jetzt zunehmend mehr den Gegner, durch gekonntes Forechecking, in der eigenen Hälfte unter Druck zu setzen und so den ein oder anderen schnellen Ballgewinn zu erzielen. Dennoch war die altbekannte Schwäche der Magdeburger die Chancenverwertung. Durch eine Umstellung des Verteidigungssystems hatten es die Leipziger deutlich schwerer effektiv vor das Magdeburger Tor zu kommen. Endstand 2. Drittel: 5:1 aus Leipziger Sicht.
Im letzten Drittel sollte auch Nachwuchstorhüter Torben Harten seinen Einsatz im Magdeburger Tor bekommen. In den ersten 10 Minuten sahen die Zuschauer eine wie ausgewechselt spielende Magdeburger Mannschaft. Nachdem man wenige Sekunden nach Wiederanpfiff das 6:1 hinnehmen musste waren es zunächst Benjamin Ehrhardt und dann Jan Reinhard die mit den Treffer 2 und 3 für die Magdeburger einen leichten Hoffnungsschimmer aufkeimen ließen. Doch nun schwanden zunehmend die Kräfte und durch Leipziger Bundesligaroutine kamen sie zu weiteren, nicht ganz unansehnlichen, 4 Treffern und man trennte sich nach 60 gespielten Minuten mit 3 : 10. Trotzdem ein toller Floorball-Abend aus Magdeburger und Leipziger Sicht.
Gipser nach dem Spiel:"Für mich war es wichtig zu sehen, wie sich die neuen Spieler ins Team integrieren. Ich muss sagen: Ich bin von einigen positiv überrascht, weil sie heute über sich hinaus gewachsen sind. Wenn diese Leistungen konstant weiter abgerufen werden können, dann sind wir auf einem guten Weg der Vorbereitung für die 2. Bundesliga."
Für die Tigers spielten: Sauer(G), Harten(G), Samtleben(C) (0 Tore/2 Assists), Klemm, Bartholome, Mietzsch, Ehrhardt(1/0), Trinh Viet(0/1), Gasde, Schulze, Geue (1/0), Reinhard(1/0), Hoffmann, Faust, Karnop, Schöwe
15. August 2010 ·
(sl)
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Herren, News
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Obwohl man erst seit kurzem wieder mit dem Schläger arbeitet, nachdem die letzten Wochen voll im Zeichen des Fitness-Trainings standen, will man sich am Mittwochabend in eigener Halle der Herausforderung stellen und sich im Test gegen einen erfahrenen Erstligisten beweisen.
Trainer Gipser:"Die Leipziger haben bei uns angefragt und da haben wir nicht lange gezögert. Wenn wir gegen solch eine erfahrene Mannschaft spielen, können wir immer etwas lernen. Zudem bietet dieses Spiel eine willkommene Abwechslung zum Trainingsalltag und die Spieler können sich im freundschaftlichen Wettkampf wieder an den regulären Spielbetrieb herantasten."
Neben diesem Spiel werden die Magdeburger noch weitere Vorbereitungsspiele bestreiten. Bereits am Samstag werden sie wieder beim Devils-Cup in Wernigerode antreten.
17. Juli 2010 ·
(sl)
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Herren, News
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Sportlich gelang die Qualifikation nach einer verkorksten Saison leider nicht, aber durch den Rückzug einer Mannschaft aus der 2.Liga bestand die Möglichkeit dennoch aufzusteigen und da die Magdeburger als einzige Mannschaft eine Lizenz für die zweite Liga beantragt hatten, wurde ihnen das Aufstiegsrecht eingeräumt.
Nach intensiven Überlegungen ob dies sportlich und finanziell möglich sei, wurde vor einigen Wochen der Entschluss gefasst, den großen Schritt zu wagen.
Somit spielen die Magdeburger in der Saison 2010/2011 in der 2.Bundesliga Ost.
Damit dies nicht zu einer „Mission Impossible“ wird, arbeitet die Teamleitung längst an einem Umfeld, dass der 2.Liga gerecht wird. Dafür wird die Öffentlichkeitsarbeit neu ausgerichtet, um neue Sponsoren anzusprechen und selbstverständlich wird auch das Team verstärkt.
Gerade was dies betrifft, können die Magdeburger schon beachtliche Erfolge verzeichnen. Mit Eric Geue (SV Chemie Genthin) und Sebastian Klemm (letzter Verein Red Devils Wernigerode) kommen zwei gute Bekannte an die Elbe. Klemm spielte bereits für die Magdeburger bevor es ihn in den Harz zog und Eric Geue spielte seit Jahren beim Dauerrivalen aus Genthin, aber da diese derzeit keine Großfeldmannschaft im Herrenbereich stellen können, sucht er nun die Herausforderung in Magdeburg. Die größte Überraschung ist aber sicherlich der Wechsel der U21 Nationalspielerin Franziska Mietzsch in die Domstadt. Auch sie lernte das Unihockey-ABC in Genthin und man kennt sich aus zahlreichen Duellen sehr gut, aber in der letzten Saison spielte sie beim U21 Team der Burgdorf Wizards in der Schweiz und gehörte dort zu den Stammspielerinnen. Zudem wurde sie bei der letzten U-21 WM der Damen in das All-Star Team gewählt.
Trainer Gipser freut sich sehr über die Neuzugänge: „Von allen drei Spielern sind wir überzeugt, dass sie uns verstärken werden. Wir kennen alle drei sehr gut und wissen deswegen um ihre individuellen Fähigkeiten. Auch vom Charakter passen sie ausgezeichnet zu uns und werden sich sicherlich schnell in die Mannschaft integrieren können.“
Zudem wird das Team der Magdeburger durch den Spanier Abraham Lara Martinez verstärkt, der für ein Jahr an der Fachhochschule Magdeburg/Stendal studieren wird und mit Christian Hoffmann und Jonas Schulze werden zwei Spieler aus der eigenen Jugend in die Herrenmannschaft integriert.
Weitere Neuzugänge stehen derzeit noch nicht fest, aber Gespräche diesbezüglich laufen und das Management sieht den nächsten Wochen positiv entgegen und ist sicher noch weitere Namen nennen zu können.
Diese Verstärkungen sind nach den Abgängen einiger Spieler auch unbedingt nötig gewesen. Mit Vanessa Koch und Tung Trinh Viet verlassen zwei langjährige Spieler die Mannschaft und nach nur einer Saison müssen auch Daniel Flister und Alexander Kahabka das Team wieder verlassen. Alle nehmen Studien- bzw. Berufsbedingt Abschied aus Magdeburg.
Eine weitere Neuerung ist der neue Name der Mannschaft. Zukünftig wird man sich als „Floorball Tigers Magdeburg“ präsentieren. Man möchte sich damit einen einprägsameren Namen geben, der schneller im Gedächtnis bleibt. Dies geschieht natürlich auch um für Sponsoren interessanter zu werden.
Durch eine enorm höhere Anzahl von Spieltagen, vor allem auch Heimspieltagen, im Gegensatz zu der Regionalliga, möchte man nun auch versuchen mehr Sponsoren für sich zu gewinnen. Denn das Projekt 2. Bundesliga bedeutet auch eine ganz andere finanzielle Belastung. Schiedsrichter müssen bezahlt werden, Meldegebühren fallen höher aus und durch die ansteigende Spielzahl müssen auch mehr Wege zurückgelegt werden.
Teammanager Thomas Löwe dazu: „Es ist natürlich ein gewisses Risiko welches wir eingehen, aber dies war der Umstieg vor einigen Jahren auf das Großfeld auch und dies wurde souverän gemeistert. Wenn das gesamte Team mit anpackt werden wir auch das schaffen.“
Neben der finanziellen Herausforderung steht natürlich auch die sportliche. Das Ziel der Magdeburger ist klar. Man möchte nicht Letzter werden und somit den Klassenerhalt sichern. Um dies zu erreichen, ist das Team bereits seit Montag wieder in das Training eingestiegen. So früh wie noch nie. In den nächsten 6 Wochen steht vor allem Konditionstraining im Vordergrund, um die Grundlage für eine lange und anstrengende Saison zu legen. Danach wird an der Schnelligkeit des Teams gearbeitet und auch an der Technik wird gearbeitet. Das Trainingslager, welches sonst bereits zu Saisonbeginn stattfand, wird dieses Jahr erst im November stattfinden. Gipser: „Wir wollen erstmal viele neue Eindrücke sammeln, um dann im Trainingslager gezielt an Schwächen arbeiten zu können, die uns sicherlich erst im regulären Spielbetrieb richtig auffallen werden.“
In der Vorbereitung sind einige Testspiele geplant und auch am Devils-Cup in Wernigerode wird man wieder teilnehmen..
Die Ziele sind groß und die Hürden bis zum Erreichen der Ziele sicherlich noch größer, aber die Floorball Tigers Magdeburg werden alles in ihrer Macht stehende tun, um eine erfolgreiche Saison zu bestreiten und so die Grundlage für eine erfolgreiche Zukunft in der 2. Bundesliga legen.
3. Mai 2010 ·
(sl)
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News, Spielbericht
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Der Start in das Spiel verlief optimal. Bereits in der 2. Spielminute schoss Christoph Karnop nach Vorlage von Thomas Lehmann das 1:0 für die Magdeburger, doch leider hörte die Mannschaft nach dem Tor auf Unihockey zu spielen. Viele Fehlpässe, Stockfehler und mangelnde Laufbereitschaft bestimmten die Szenerie.
Zu viele Bälle wurden bereits im Spielaufbau verloren und somit machte man es dem Gegner relativ leicht zu Chancen zu kommen. Allerdings spielte auch Dresden auf keinem allzu hohen Niveau und kamen eher selten zu Chancen doch in der 6. und 15. Spielminute kamen sie zweimal gefährlich vor das Tor von Gunnar Sauer und ließen ihm keinerlei Abwehrchance, sodass es nach dem ersten Drittel 1:2 für Dresden stand.
Cheftrainer Gipser war mit dem Spiel sichtlich unzufrieden und stellte die Reihen etwas um und versuchte die Spieler dazu zu animieren mehr Druck auf das gegnerische Tor aufzubauen.
Doch auch im zweiten Drittel gelang dies nur sehr mäßig. Zu selten wurde auf das Tor geschossen und erst eine Überzahlsituation in der 26. Minute nutze Stefanie Kabelitz nach Vorlage von Danny Bartholome zum Anschlusstreffer. Viel mehr passierte dann auch nicht mehr im zweiten Drittel und so ging es auch mit dem 2:3 in das letzte Drittel.
Den Ernst der Lage schienen die meisten Spieler aber auch da noch nicht erkannt zu haben und spielten weiter sehr behäbig und so konnten die Dresdner in der 46. Spielminute das 2:4 erzielen.
Erst da begannen die Magdeburger wieder damit richtig zu spielen. Die Zweikämpfe wurden früher angenommen und der Druck wurde erhöht. Folgerichtig schoss drei Minuten später Alexander Kahabka nach Vorarbeit von Karnop den erneuten Anschlusstreffer. Auch im Anschluss kamen die Dresdner kaum noch zu Entlastungsangriffen und die Magdeburger zogen fast ein Power-Play in der gegnerischen Hälfte auf doch nun scheiterten sie reihenweise an ihrer schlechten Chancenverwertung. Beste Möglichkeiten wurden liegen gelassen und somit wurde die Zeit immer knapper. Die letze Chance, den Torhüter rauszunehmen und dadruch einen Feldspieler mehr zu haben, brachte eine Minute vor Spielende auch nichts mehr und somit verlor man das Spiel 3:4.
Am Ende muss man sogar sagen, dass man aufgrund der eigenen Leistung das Spiel verdient verloren hat. Kaum ein Spieler erreichte an diesem Tag seine Normalform und die meisten blieben weit unter ihren eigenen Möglichkeiten.
Der Gegner aus Dresden war nicht besser als die Magdeburger allerdings waren sie in der Lage, die sich bietenden Möglichkeiten effektiv zu nutzen.
Durch diese Niederlage ist die Saison für die Magdeburger beendet.