Saalebiber vs Floorball Tigers: Ein Trauerspiel in 2 Akten:

Die Floorball Tigers Magdeburg müssen zu Hause eine empfindliche Niederlage gegen Halle hinnehmen. Zu keinem Zeitpunkt fanden die Gastgeber ins Spiel und lieferten die bisher schlechteste Saisonleistung ab.

Dabei waren die Magdeburger motiviert ins Sachsen-Anhalt-Derby gegangen. Sie wollten die Hallenser überraschen und machten von Anfang an ein bisschen Druck, aber dieser Schuss ging nach hinten los.

Die Hallenser schraubten im 1. Drittel den Spielstand bis auf 5:0 hoch. Dominik Knott war nach dem ersten Drittel überhaupt nicht zufrieden und äußerte dies auch in der Kabine. Seine Mannschaft solle endlich aufwachen und ins Spiel finden.

Das zweite Drittel war der einzige Lichtblick im Spiel der Tigers. Nachdem relativ früh das 6:0 für die Saalebiber gefallen war, bekamen die Tigers insgesamt 13 Strafminuten im zweiten Drittel. Einige davon fraglich, andere absolut berechtigt. Aber der Treffer zum 6:0 sollte das einzige Gegentor in diesem Drittel bleiben. Die Tigers spielten in der Unterzahl besser als mit voller Besetzung und auch Eric Wilhelm konnte kurz vor Ende des Drittels einen fälligen Penalty der Saalebiber vereiteln.

Das letzte Drittel konnte man dann wieder vergessen. Die Hallenser bekamen in der 48. Minute eine 2-Minuten-Strafe, aber die Tigers kassierten in Überzahl drei Gegentreffer.

Wieder fand man keine Antwort auf die Spielweise der Hallenser, die das Ergebnis kontinuierlich nach oben schraubten und so zum Schluss völlig verdient mit 11:0 gewannen. Selbst ein einziger Treffer war den Tigers nicht gegönnt.

Trainer Knott arbeitete schon kurz nach dem Spielende an dem angeknacksten Selbstvertrauen der Tigers: „Wir haben einen rabenschwarzen Tag erwischt. Von Beginn an hatten wir keinen Zugriff auf den Gegner und deshalb verdient verloren. Aber nun müssen wir das verloren gegangene Selbstvertrauen wieder herstellen und aus den Fehlern lernen.“

Kapitän Samtleben sah ebenfalls Halle als verdienten Sieger: „Die Saalebiber waren gnadenlos effektiv. Wir haben die kompletten 60 Minuten nicht zu unserem Spiel gefunden und uns deutlich unter Wert verkauft. Der einzige Lichtblick war unser Unterzahlspiel im zweiten Drittel.“

Nun gilt es für die Tigers das Spiel abzuhaken und nach vorne zu schauen, denn schon am nächsten Sonnabend kommt der ESV Ingolstadt nach Magdeburg gegen den die bisherigen Duelle immer eng verliefen.

Für die Tigers spielten: Sauer, Wilhelm-Samtleben, Oehlenberg, Löbner, Schöwe, Albrecht, Ehrhardt, Ehebrecht, Mietzsch, C. Hoffmann, Lange, Neubauer, Phan, Paul, Bader, Genzer, M. Hoffmann, Krause, Geue.

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